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Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni)

Pogona henrylawsoni Zwergbartagame
Auch in unserem Geschäft erhältlich
Steckbrief
Stk. für 85,-€
Schutzstatus:
Nicht geschützt

Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni)

Herkunft und Lebensraum
Nordosten Australiens (Queensland) leben sie auf Schwarzerdeböden mit spärlicher Vegetation

Lebensraum
Bodenbewohnend

Größe:
ca. 28-30 cm

Futter
Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Zophobas, Wachsmotten, Heuschrecken.
Adulte Tiere fressen ca. 80% Pflanzliches Futter, dazu zählen z.B. Tomaten,Bio-Salat, Gurken, Bananen, und alles gut waschen. Die Ernährung sollte man immer mit speziellen Vitamin und Mineralkomplexen unterstützen (Calvirep Vit D3 von Namiba Terra).

Luftfeuchtigkeit
50-70 %

Temperatur
28-32 °C

Alter:
ca. 10-15 Jahre

Geschlechtsunterschiede
Nur wenn die Tire älter sind genau bestimbar.

Einrichtung und Haltung
Pogona henrylawsoni Zwergbartagame sind Wüstenbewohner und kommen in Australien vor. Sie erreichen eine Gesamtlänge von ca. 28- 30 cm, wobei der Schwanz mehr als die Hälfte davon einnimmt. Ihren Namen haben sie von ihrem bartartigen Kehllappen, den sie beim Drohverhalten aufstellen und eventuell auch schwarz färben. Weiterhin plätten sie ihren Bauch, wobei die Stacheln an den Seiten zur Geltung kommen, sowie die Stacheln am Bart. Besonders charakteristisch für Bartagamen ist die dreieckige Kopfform. Bartagamen können sich verfärben, zwar nicht so wie Chamäleons, aber heller und dunkler, je nach Sonneneinstrahlung.
Bei guter “Haltung”;?id=58 können Bartagame 10-15 Jahre erreichen. Bartagamen häuten sich nicht wie Schlangen am Stück, sondern in Fetzen. Sie sind gut für Anfänger geeingnet und können sehr zutraulich werden. Bartagamen sind Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarung, dennoch halten viele Bartagamen in Paaren und in Gruppen. Wenn Bartagamen in Gruppen gehalten werden, muss beachtet werden, dass sich niemals 2 Männchen in einem Terrarium befinden, sonst kommt es zu blutigen Kämpfen. 2 oder mehrere Weibchen zu halten ist kein Problem.
Das Wohlbefinden hängt stark von dem Klima ab, weswegen sich dieses vor dem ersten Besatz erst einmal im Terrarium eingestellt haben sollte. Neben einer geeigneten Größe des Terraiums 100×60×80 (LxBxH), wobei immer gilt je größer desto besser, sind folgende Dinge zu beachten. Als Bodengrund verwendet man z.B. ein Sand-Lehm-Gemisch welches 5-10 cm hoch eingefüllt wird. Das Terrarium sollte dauerhaft verschiedene Temperturzonen zwischen 25-32 °C aufweisen, nachts ca. 10 °C niedriger. Unentbehrlich sind sogenante Sunspots mit hohem UVB-UVA Anteil, unter dem es lokal zu Temperaturen zwischen 35 und 40 °C kommen kann. Die Luftfeuchtigkeit sollte ständig zwischen 50 und 70% liegen, was man durch ein- oder mehrmaliges Sprühen am Tag erreicht. Des weiteren sollten ausreichend Klettermöglichkeiten vorhanden sein, (Wurzeln und Rebhölzer), die man dann mit geeigneten Kunststoffpflanzen dekorieren kann, so bleibt die Luftfeuchtigkeit etwas länger erhalten und man hat etwas fürs Auge.

Zucht
Pogona henrylawsoni Zwergbartagame wird nach einem knappen Jahr geschlechtsreif. Die Paarung findet meist nach der Winterruhe statt. Die Fortpflanzungszeit liegt im Zeitraum von September bis März. Nach einem Monat Tragezeit gräbt das Weibchen ein etwa 20 Zentimeter tiefes Loch in den feuchten Sand und legt bis zu ca. 15 Eier. Das Weibchen kann nach einmaliger Begattung mehrere befruchtete Gelege produzieren. Sie legt diese im Abstand von 20 bis 30 Tagen ab. Bei der Balz stellt das Männchen seinen tief schwarz gefärbten Bart auf und führt nickende Bewegungen durch. Dabei umrundet er das Weibchen und stellt seinen Körper schief. Ist das Weibchen nicht zu einer Paarung bereit, beginnt es zu winken und flüchtet. Ist es dahingegen willig, zeigt es seine Paarungsbereitschaft durch langsames, leicht federndes Nicken. Bei der Paarung verbeißt sich das Männchen im Nacken des Weibchens. Die Paarung dauert etwa fünf Minuten. Die Gelege sind mit bis zu ca. 10- 15 Eiern stark, die das Weibchen drei bis sieben Mal im Jahr ablegen kann. Pogona vitticeps-Weibchen haben die Fähigkeit Samen zu speichern, und können mit nur einer Paarung bis zu drei Gelege ablegen.
Die Eier werden in leicht feuchtem Vermiculit bei 26 bis 30 Grad Inkubiert. Leichte Temperaturschwankungen schaden nicht. Bei 26 bis 27 Grad schlüpfen die kleinen Bartagamen nach etwa ca. 90 Tagen. Je niedriger die Temperatur, desto länger die Inkubationszeit.

Beleuchtung
Replux UV Heat D3 sind Metalldampflampen die für Großterrarien ab 0,32m3 Raumvolumen und einer Mindesthöhe von 60 cm verwendet werden. Sie sind besonders für den ganztägigen Einsatz in Terrarien mit Reptilien geeignet, welche einen sehr hohen UV Bedarf haben, z.B.
Chameleons, Dornschwanzagamen, Teyus, Bartagamen, Landschildkröten u. Varanen, bei gleichzeitiger Förderung der Vitamin D3 Bildung (Rachitis Prophylaxe). Der Mindestabstand zum Tier muß 30 cm betragen.

Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni)

Aufzucht der Jungen
Nach den Schlupf sollten die Jungtiere in ein kleines Terrarium das ca. 80×40×40cm mißt, überführt werden. Die Aufzucht der Jungen erfolgt mit kleinen Heimchen und Mehlwürmer sowie Vegetarischer Kost. Das Terrarium sollte sich in der Einrichtung nicht von dem der Elterntiere unterscheiden. Die Jungen werden genau so gepflegt wie die Elterntiere. Auch hier ist auf eine ausgewogene Vitamin- und Mineralstoffversorgung peinlichst zu achten, da gerade Jungtiere in den ersten Monaten sehr anfällig sind. Vegetarisches Futter sollte von Anfang an angeboten werden. Die ersten Tage sollte mehr mit Wasser gesprüht werden, da die Jungen noch nicht aus einer Wasserschale trinken.


Hemipenisentzündung einer Agame

Abszess bei einer Agame

Bisverletzung einer Agame

Und an dieser stelle möchte ich noch auf ein sehr gutes Buch hinweisen mit dem Tietel Bartagamen von Marlies Busch, Ulmerverlag.

Verfasst von:
Schwabinger Zoo Center München

— Rudolf Hammerl

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Siedleragame (Agama agama)

Siedleragame (Agama agama)
Auch in unserem Geschäft erhältlich
Steckbrief
Schutzstatus:
Nicht geschützt

Siedleragame (Agama agama)

Herkunft und Lebensraum
Diese schönen Echsen bewohnen weite Teile Zentralafrikas.
Sie leben sowohl auf Felsen, Bäumen und Mauern.

Lebensraum
Baumbewohnend

Größe:
ca. 40 cm

Futter
Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Zophobas, Wachsmotten, Heuschrecken, kleine Nacktmäuse.
Die Ernährung sollte man immer mit speziellen Vitamin und Mineralkomplexen unterstützen (Calvirep Vit D3 von Namiba Terra).

Luftfeuchtigkeit
75-85 %

Temperatur
28-35 °C u. nachts auf 18-20°C fallend.

Alter:
ca. 8-12 Jahre

Geschlechtsunterschiede
Die Körperfärbung der Tiere hängt von ihrer Stellung und ihrem Geschlecht ab. Rangniedere Männchen, Weibchen und Jungtiere sind bräunlich bis grau gefärbt. Die dominierenden Männchen, haben eine stahlblaue Körperfärbung und einen roten oder auch gelben Kopf.

Einrichtung und Haltung
Siedleragamen sind Troppenbewohner und kommen in Zentralafrikas vor. Sie erreichen eine Gesamtlänge von ca. 40 cm, wobei der Schwanz mehr als die Hälfte davon einnimmt.
Bei guter Haltung können Siedleragamen 8-12 Jahre erreichen. Siedleragamen häuten sich nicht wie Schlangen am Stück, sondern in Fetzen. Siedleragamen leben in Familiengruppen mit bis zu ca. 25 Mitgliedern. Die Gruppen werden von einem Männchen angeführt. Alle Mitglieder gruppen haben klar definierte Jagdreviere.
Das Wohlbefinden hängt stark von dem Klima ab, weswegen sich dieses vor dem ersten Besatz erst einmal im Terrarium eingestellt haben sollte. Neben einer geeigneten Größe des Terraiums 120×60×80 (LxBxH), wobei immer gilt je größer desto besser, sind folgende Dinge zu beachten. Als Bodengrund verwendet man z.B. ein Sand-Lehm-Gemisch welches 5-10 cm hoch eingefüllt wird. Das Terrarium sollte dauerhaft verschiedene Temperturzonen zwischen 28-32 °C aufweisen, nachts ca. 10 °C niedriger. Unentbehrlich sind sogenante Sunspots mit hohem UVB-UVA Anteil, unter dem es lokal zu Temperaturen zwischen 35 und 40 °C kommen kann. Die Luftfeuchtigkeit sollte ständig zwischen 75 und 85% liegen, was man durch ein- oder mehrmaliges Sprühen am Tag erreicht. Des weiteren sollten ausreichend Klettermöglichkeiten vorhanden sein, (Wurzeln und Rebhölzer), die man dann mit geeigneten Kunststoffpflanzen dekorieren kann, so bleibt die Luftfeuchtigkeit etwas länger erhalten und man hat etwas fürs Auge.

Zucht
Bei der Fortpflanzung fordert das Weibchen das Männchen durch heftige Schwanzbewegungen zur
Paarung auf.
Die Siedleragame wird nach einem knappen Jahr geschlechtsreif. Die Paarung findet meist nach der Winterruhe statt. Nach ca. 2 Monatiger Tragezeit gräbt das Weibchen ein etwa 20 Zentimeter tiefes Loch in den feuchten Sand und legt bis zu 3-8 Eier.
Die Eier werden in leicht feuchtem Vermiculit bei 26 bis 30 Grad Inkubiert. Leichte Temperaturschwankungen schaden nicht. Bei 26 bis 27 Grad schlüpfen die kleinen Siedleragame nach etwa ca. 90 Tagen. Je niedriger die Temperatur, desto länger die Inkubationszeit.

Beleuchtung
Replux UV Heat D3 sind Metalldampflampen die für Großterrarien ab 0,32m3 Raumvolumen und einer Mindesthöhe von 60 cm verwendet werden. Sie sind besonders für den ganztägigen Einsatz in Terrarien mit Reptilien geeignet, welche einen sehr hohen UV Bedarf haben, z.B.
Chameleons, Dornschwanzagamen, Teyus, Bartagamen, Landschildkröten u. Varanen, bei gleichzeitiger Förderung der Vitamin D3 Bildung (Rachitis Prophylaxe). Der Mindestabstand zum Tier muß 30 cm betragen.

Aufzucht der Jungen
Nach den Schlupf sollten die Jungtiere in ein kleines Terrarium das ca. 80×40×40cm mißt, überführt werden. Die Aufzucht der Jungen erfolgt mit kleinen Heimchen und Mehlwürmer sowie Vegetarischer Kost. Das Terrarium sollte sich in der Einrichtung nicht von dem der Elterntiere unterscheiden. Die Jungen werden genau so gepflegt wie die Elterntiere. Auch hier ist auf eine ausgewogene Vitamin- und Mineralstoffversorgung peinlichst zu achten, da gerade Jungtiere in den ersten Monaten sehr anfällig sind. Die ersten Tage sollte mehr mit Wasser gesprüht werden, da die Jungen noch nicht aus einer Wasserschale trinken.

Verfasst von:
Schwabinger Zoo Center München

— Rudolf Hammerl

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Pogona vitticeps Bartagame (Agamen)

Pogona vitticeps Bartagame
Auch in unserem Geschäft erhältlich
Steckbrief
Schutzstatus:
Nicht geschützt

Herkunft und Lebensraum
Australien, bewohnt Küsten bis Trockengebiete in allen östlichen Kontinentalstaaten

Lebensraum
Bodenbewohnend

Größe:
ca. 45-50 cm

Futter
Heimchen, Grillen, Mehlwürmer, Zophobas, Wachsmotten, Heuschrecken, kleine Nacktmäuse.
Adulte Tiere fressen ca. 80% Pflanzliches Futter, dazu zählen z.B. Tomaten,Bio-Salat, Gurken, Bananen, und alles gut
waschen. Die Ernährung sollte man immer mit speziellen Vitamin und Mineralkomplexen unterstützen (Calvirep Vit D3 von Namiba Terra).

Luftfeuchtigkeit
50-70 %

Temperatur
28-32 °C

Alter:
ca. 10-15 Jahre

Geschlechtsunterschiede
Nur wenn die Tire älter sind genau bestimbar.

Einrichtung und Haltung
Bartagamen (Pogona vitticeps) sind Wüstenbewohner und kommen in Australien vor. Sie erreichen eine Gesamtlänge von ca. 45- 50 cm, wobei der Schwanz mehr als die Hälfte davon einnimmt. Ihren Namen haben sie von ihrem bartartigen Kehllappen, den sie beim Drohverhalten aufstellen und eventuell auch schwarz färben. Weiterhin plätten sie ihren Bauch, wobei die Stacheln an den Seiten zur Geltung kommen, sowie die Stacheln am Bart. Besonders charakteristisch für Bartagamen ist die dreieckige Kopfform. Bartagamen können sich verfärben, zwar nicht so wie Chamäleons, aber heller und dunkler, je nach Sonneneinstrahlung.
Bei guter “Haltung”;?id=58 können Bartagame 10-15 Jahre erreichen. Bartagamen häuten sich nicht wie Schlangen am Stück, sondern in Fetzen. Sie sind gut für Anfänger geeingnet und können sehr zutraulich werden. Bartagamen sind Einzelgänger und treffen sich nur zur Paarung, dennoch halten viele Bartagamen in Paaren und in Gruppen. Wenn Bartagamen in Gruppen gehalten werden, muss beachtet werden, dass sich niemals 2 Männchen in einem Terrarium befinden, sonst kommt es zu blutigen Kämpfen. 2 oder mehrere Weibchen zu halten ist kein Problem.
Das Wohlbefinden hängt stark von dem Klima ab, weswegen sich dieses vor dem ersten Besatz erst einmal im Terrarium eingestellt haben sollte. Neben einer geeigneten Größe des Terraiums 120×60×80 (LxBxH), wobei immer gilt je größer desto besser, sind folgende Dinge zu beachten. Als Bodengrund verwendet man z.B. ein Sand-Lehm-Gemisch welches 5-10 cm hoch eingefüllt wird. Das Terrarium sollte dauerhaft verschiedene Temperturzonen zwischen 25-32 °C aufweisen, nachts ca. 10 °C niedriger. Unentbehrlich sind sogenante Sunspots mit hohem UVB-UVA Anteil, unter dem es lokal zu Temperaturen zwischen 35 und 40 °C kommen kann. Die Luftfeuchtigkeit sollte ständig zwischen 50 und 70% liegen, was man durch ein- oder mehrmaliges Sprühen am Tag erreicht. Des weiteren sollten ausreichend Klettermöglichkeiten vorhanden sein, (Wurzeln und Rebhölzer), die man dann mit geeigneten Kunststoffpflanzen dekorieren kann, so bleibt die Luftfeuchtigkeit etwas länger erhalten und man hat etwas fürs Auge.

Zucht
Pogona vitticeps wird nach einem knappen Jahr geschlechtsreif. Die Paarung findet meist nach der Winterruhe statt. Die Fortpflanzungszeit liegt im Zeitraum von September bis März. Nach einem Monat Tragezeit gräbt das Weibchen ein etwa 20 Zentimeter tiefes Loch in den feuchten Sand und legt bis zu 40 Eier. Das Weibchen kann nach einmaliger Begattung mehrere befruchtete Gelege produzieren. Sie legt diese im Abstand von 20 bis 30 Tagen ab. Bei der Balz stellt das Männchen seinen tief schwarz gefärbten Bart auf und führt nickende Bewegungen durch. Dabei umrundet er das Weibchen und stellt seinen Körper schief. Ist das Weibchen nicht zu einer Paarung bereit, beginnt es zu winken und flüchtet. Ist es dahingegen willig, zeigt es seine Paarungsbereitschaft durch langsames, leicht federndes Nicken. Bei der Paarung verbeißt sich das Männchen im Nacken des Weibchens. Die Paarung dauert etwa fünf Minuten. Die Gelege sind mit bis zu ca. 30- 40 Eiern stark, die das Weibchen drei bis sieben Mal im Jahr ablegen kann. Pogona vitticeps-Weibchen haben die Fähigkeit Samen zu speichern, und können mit nur einer Paarung bis zu drei Gelege ablegen.
Die Eier werden in leicht feuchtem Vermiculit bei 26 bis 30 Grad Inkubiert. Leichte Temperaturschwankungen schaden nicht. Bei 26 bis 27 Grad schlüpfen die kleinen Bartagamen nach etwa ca. 90 Tagen. Je niedriger die Temperatur, desto länger die Inkubationszeit.

Beleuchtung
Replux UV Heat D3 sind Metalldampflampen die für Großterrarien ab 0,32m3 Raumvolumen und einer Mindesthöhe von 60 cm verwendet werden. Sie sind besonders für den ganztägigen Einsatz in Terrarien mit Reptilien geeignet, welche einen sehr hohen UV Bedarf haben, z.B.
Chameleons, Dornschwanzagamen, Teyus, Bartagamen, Landschildkröten u. Varanen, bei gleichzeitiger Förderung der Vitamin D3 Bildung (Rachitis Prophylaxe). Der Mindestabstand zum Tier muß 30 cm betragen.

Aufzucht der Jungen
Nach den Schlupf sollten die Jungtiere in ein kleines Terrarium das ca. 80×40×40cm mißt, überführt werden. Die Aufzucht der Jungen erfolgt mit kleinen Heimchen und Mehlwürmer sowie Vegetarischer Kost. Das Terrarium sollte sich in der Einrichtung nicht von dem der Elterntiere unterscheiden. Die Jungen werden genau so gepflegt wie die Elterntiere. Auch hier ist auf eine ausgewogene Vitamin- und Mineralstoffversorgung peinlichst zu achten, da gerade Jungtiere in den ersten Monaten sehr anfällig sind. Vegetarisches Futter sollte von Anfang an angeboten werden. Die ersten Tage sollte mehr mit Wasser gesprüht werden, da die Jungen noch nicht aus einer Wasserschale trinken.


Hemipenisentzündung einer Agame

Abszess bei einer Agame

Bisverletzung einer Agame

Und an dieser stelle möchte ich noch auf ein sehr gutes Buch hinweisen mit dem Tietel Bartagamen von Marlies Busch, Ulmerverlag.

Verfasst von:
Schwabinger Zoo Center München

— Rudolf Hammerl

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Dornschwanzagamen - Uromastyx acanthiura nigriventris (Agamen)

Dornschwanzagamen – Uromastyx acanthiura nigriventris
Auch in unserem Geschäft erhältlich
DNZ 07 Stk. 150,-€
Steckbrief
Schutzstatus: WA II
Als Halter benötigt man einen Herkunftsnachweise u. muss die Haltung der Tiere bei der Behörde melden.

Herkunft und Lebensraum
Ägypten, Israel, Saudi-Arabien, Jemen
Der Uromastyx acanthinura bewohnt vegetationsarme Sand und Geröllflächen sowie steinige und felsige Gebiete.

Größe:
ca. 40-45 cm

Lebensraum
Bodenbewohnend, Stepenbewohner

Luftfeuchtigkeit
50-60%

Nachttemperatur
ca. 18 – 20°C

Tagestemperatur
ca. 28-45°C

Futter
Löwenzahn, Kräuter, Linsen, Weizen, Mais, Hanf, Hirse, Mangobohnen, Reis, Erbsen, Sonnenblumenkerne, Getreidekörner, Reis. Es ist ratsam, immer auf Abwechslung zu achten. Als tierische Nahrung haben sich Schaben, Grillen und Wanderheuschrecken wie andere Futterinsekten haben sich gut bewährt. Heimchen, Grillen, Heuschrecken,Schaben.
Die Ernährung (Futterinsekten) sollte man mit speziellen Vitamin und Mineralkomplexen unterstützen.

Beschreibung:
Dornschwanzagamen erreichen eine Gesamtlänge von rund ca. 45 cm. Sein Körper ist nach unten hin abgeflacht, was beim Sonnenbaden ihnen sehr zu Gute kommt. Der Kopf ist dunkelgrau bis schwarz, sein restlicher Körper weist eine graubraune bis rötliche Färbung auf, die stellenweise grünliche bis gelbliche Farbstiche aufweist. Im Vergleich zum Körper ist der Kopf recht klein und erinnert an den Kopf einer Schildkröte. Seine mit langen Krallen ausgestatteten kräftigen Beine sind bestens darauf spezialisiert, unterirdische Bauten zu graben, in denen er sich als tagaktives Tier nachts verkriecht. Sein Schwanz ist recht dick und mit gekielten, spitz zulaufenden Schuppen versehen. Er dient ihm insbesondere zur Verteidigung gegenüber Fressfeinden. Männchen werden deutlich größer und haben stärker “ausgebildete Femoralporen”?id=95.

Haltung
Das Terrarium selbst sollte entsprechend den lebhaften Aktivitäten eine Größe von 120×60×80 cm nicht unterschreiten. Das Bodensubstrat muss grabfähig (Lemhaltigemsand) sein, da die Tiere ihre Wohnhöhlen gerne selbst anlegen wollen. Korkrinde und Äste eignen sich gut zum Klettern und als Unterschlupf. Auch Steine und Schieferplatten sind gut zur Gestaltung geeignet. Es ist wichtig, dass Sichtbarrieren geschaffen werden, damit sich die Tiere zurückziehen können.
An Licht darf nicht gespart werden. HQI-Lampen haben gut sich bewährt, neben UV Strahlern und T 5 Tageslichtröhren.
Die Tagestemperaturen von 28-45°C sollten ein Gefälle im Terrarium von 18-20°C nachts aufweisen.
Das Feuchtigkeitsbedürfnis ist wieder von Art zu Art unterschiedlich. Generell ist ein 2-3 maliges Sprühen in der Woche aber notwendig. Besonders während der Häutung ist auf eine leichte Luftfeuchtigkeit zu achten.

Beleuchtung
Replux UV Heat D3 sind Metalldampflampen die für Großterrarien ab 0,32m3 Raumvolumen und einer Mindesthöhe von 60 cm verwendet werden. Sie sind besonders für den ganztägigen Einsatz in Terrarien mit Reptilien geeignet, welche einen sehr hohen UV Bedarf haben, z.B.
Chameleons, Dornschwanzagamen, Teyus, Bartagamen, Landschildkröten u. Varanen, bei gleichzeitiger Förderung der Vitamin D3 Bildung (Rachitis Prophylaxe). Der Mindestabstand zum Tier muß 30 cm betragen.

Zucht
Je nach Verbreitungsgebiet die Paarungszeit zwischen März und April. Das Balzverhalten der Männchen ist ähnlich wie bei unseren Bartagamen. Ist ein paarungswilliges Weibchen gefunden, so verbeißt sich das Männchen in den Hals des Weibchens und schiebt seine Kloake in die Körperöffnung des Weibchens. Nach einer temperaturabhängigen Inkubationszeit von 80 bis 120 Tagen schlüpfen aus den 15-20 Eiern rund 8 cm lange Jungtiere. Je nach Geschlecht sind sie nach 3 bis 5 Jahren geschlechtsreif und erreichen ein Alter von gut 20 Jahren.

Verhalten:
Dornschwanzagamen sind grundsätzlich territorial und dulden keine anderen Geschlechtsgenossen in ihrem Revier. Das ist bei dem Besetzung im Terrarium zu beachten. Bewährt hat sich die paarweise Haltung oder ein Männchen mit zwei Weibchen. – Es kommt durchaus vor, dass sich auch Weibchen nicht mit ihren Artgenossen vertragen.

Verfasst von:
Schwabinger Zoo Center München

— Rudolf Hammerl

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