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Riopa fernandi Feuerskink (Skink)

Riopa fernandi Feuerskink (Skink)
Auch in unserem Geschäft erhältlich
Steckbrief
Schutzstatus:
Nicht geschützt

Riopa Grnauli Feuerskink (Skink)

Herkunft
Afrika

Lebensraum
Tropischer Regenwaldbewohner, Bodenbewohnend

Größe:
ca. 32-35 cm

Futter
Heimchen, kleine Grillen, Drosophila, Teerflies, Mehlwürmer, wie auch Früchte.
Die Ernährung (Futterinsekten) sollte man immer mit speziellen Vitamin und Mineralkomplexen unterstützen

Luftfeuchtigkeit
65-75 %

Temperatur
25-28 °C nachts abfallend auf ca. 20-24°C

Alter:
ca. 20 Jahre

Einrichtung und Haltung
Ich halte derzeit ein Pärchen Riopa fernandi in einem Terrarium der Größe 80 × 50 × 60 cm (LxBxH). Drei Wände sind mit Korkplatten verkleidet. Als Bodengrund verwende ich roten lehmhaltigen Sand. Dieser wird relativ fest und bietet den Skinken die Möglichkeit, Höhlen und Gänge anzulegen. Als Verstecke kommen hohlliegende Korkrindenstücke und Tonhöhlen (umgedrehte, unglasierte Tonuntersetzer mit eingesägtem Eingang und Barschhöhlen aus der Terraristik) zum Einsatz. Während die Korkrindenstücke im trockenen Teil des Terrariums liegen, stellen die Tonhöhlen feuchte Verstecke dar. Sie werden direkt mit Wasser übergossen und bieten so im inneren ein optimales Mikroklima. Da Riopa fernandi ein Bewohner Kamerun bis Angola Gegenden ist, wird einmal täglich gesprüht, wobei das Terrarium schnell wieder abtrocknet. Als weitere Einrichtungsgegenstände dienen einige Steine und Holzstücke zur Strukturierung und als Klettermöglichkeiten.

Riopa Grnauli Feuerskink (Skink)

Zucht
Feuerskinke Riopa fernandi sind Eierlegend. Nach einer Inkubationszeit von etwa 2 Monaten, schlüpfen ca. 8-12 Junge. Es sollte auch eine leichte Winterruhe November-Februar von 2-3 Monaten bei niedrigerer Beleuchtungsdauer und Temperatur durchgeführt werden. Zum einen wirkt eine Winterruhe gut fortpflanzungsauslösend, zum anderen dient diese Zeit den Weibchen als gute Erholungsphase die sich von der anstrengenden Legeperiode etwas erholen können. Während der Winterruhe liegen die Tagestemperaturen bei ca.20-25°C und fallen nachts bis ca. 15-20°C. Die Beleuchtungsdauer reduziert man von ca. 12 Stunden im Sommer auf ca. 7-8 Stunden während der Winterruhe.

Aufzucht der Jungen:
Man zieht die jungen am besten mit kleinen Drosophila, Heimchen und Früchtbrei auf.

Verfasst von:
Schwabinger Zoo Center München

— Rudolf Hammerl

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